Wenn jetzt Sommer wär...

Wieder graues Wetter. Eigentlich müsste ich ja darüber froh sein, da ich von der Sonne eh nur Kopfschmerzen bekomme, aber es betrübt einen auch.
Ich war bis gestern auf dem Ov-Camp 2k9. Es war auf jedenfall herrlicher als ich erwartet habe. Nun bin ich wieder im "trauten" Heim und der Alltag versucht mich krampfhaft wieder einzufangen.

Warum muss immer alles so schwierig sein? Mir ist schon bewusst, dass sich Menschen selbst unglücklich machen, aber irgendwie fühl ich mich momentan, wie in einer kleinen Zelle gefangen. Es bedrückt und ist einfach so unangenehm. Ich möchte einfach nur, dass es normal läuft. Keine Geheimnisse - miteinander reden wäre da vllt. schonmal ein Anfang. Es ist ja nicht so, dass ich so wirke als könne man mir nichts erzählen, alle anderen können es doch auch. Man kann sich auch stumm gegenüber sitzen und anschweigen. Dann hat man zwar jemanden, der einen wärmt, aber erfüllen tut sich da nichts. Ach das ärgert mich alles. Vielleicht sollte ich mir einfach einige Zeit für mich allein nehmen. Dann auch noch die Sache mit Gigi. Er sieht einfach nicht, dass mir das, was er momentan tut, verdammt wehtut. Bester Freund - davon merk ich momentan absolut nichts. Ich sollte mich einfach aus allem raushalten, es geht eh schief. Ich werd einfach das Trampeln in kauf nehmen, nichts sagen und dann solln sie einfach alle denken was sie wollen. Wenn sie das Echo ertragen können...

ConE mimimit rum. -.- Ich sollte mich nicht beschweren. Wird schon iwie.

Aloha

2 Kommentare 22.7.09 11:55, kommentieren

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Dort Wo es am schönsten ist

Dort wo es am schönsten ist

In einem kleinen Laden am Ende einer winzigen Straße lebte ein kleiner Teddybär. Der Laden war verlassen und dunkel. Staub hing in den Regalen. Es war ein Spielwarenladen eines Herren, der diese Nacht gestorben war. Er war ein netter alter Herr und behandelte das Spielzeug immer vorsichtig und mit größter Sorgfalt, erinnerte sich der kleine Bär. Doch nun war es einsam ohne ihn. Ein paar Tage saß der Bär in seinem Regal und wartete immer aufs neue darauf, das der Laden geöffnet wurde und die Kinder herrein ströhmten. Doch er blieb leer. Neben ihm saß eine Teddybärin. Doch sie sagte nie etwas und saß nur so stumm da. Immer hoffte der kleine Bär, sie würde zum Leben erwachen. Er schmiegte sich in den kalten Nächten an sie und erzählte ihr kleine Geschichten von Jungen und Mädchen und wie sie mit großen Augen den Laden durchstreiften. Von Tag zu Tag wurde er trauiger, dass er allein in diesem Laden schien. Er beschloss, sich auf eine Reise zu begeben um neue Freunde zu finden. Als er sich verabschiedete, band er der Bärin sein Halstuch um ihren Hals und kletterte vom Regal. Er ging auf die Straße, es war bitterkalt draussen und er wanderte los. Einen langen Fußmarsch später, kam er an einem riesen Gebäude an und ging hinein. Es war eine große Einkaufshalle. Als er so weiter lief und durch die Läden stöberte, entdecke er eine große Spielwarenabteilung. Hier war alles so bunt und neu. Die Kuscheltiere unterhielten sich begierig und begrüßten ihn freundlich. Sie spielten und sangen, doch der Bär wurde nach einer weile wieder traurig. Eine Woche lang, verbrachte er bei seinen neuen Freunden. Eines Nachts, schaute er sich in dem Laden um, um seine Langeweile zu vertreiben. Hier war alles so anders, neu und alles so groß. Er vermisste den kleinen Laden am Ende der winzigen Straße. Hier sahen die Kinder nicht so glücklich aus wie damals. Und er vermisste Sie. Der kleine Bär wurde immer trauriger, nun konnte ihn kein herumtollen und spielen mehr glücklich machen. Er verabschiedete sich von seinen neuen Freunden und machte sich wieder auf den Weg. Bald fand er ein noch viel größeres Einkaufszentrum und der Spielwarenladen, war größer den je. Er Freundete sich mit den Kuscheltieren an und tobte und spielte und sang. Doch er wurde und wurde nicht glücklich. In einer kalten Winternacht dann, reiste er wieder zu den alten kleinen Spielwarenladen. Es schneite. Mit jedem Schritt, den er in Richtung Heim machte, wurde er fröhlicher und begann zu lächeln. Die letzten Meter rannte er förmlich und kletterte sein geliebtes Regal hoch. Da saß Sie. Er betrachtete ihre Augen und ihr weiches Fell. Vorsichtig setzte er sich neben ihr hin und kuschelte sich ein. Das war das richtige Gefühl - Bei ihr und in seinem Laden. Langsam schlief er ein und träumte von gmeinsamen Abenteuern mit ihr. Ich werde für immer an deiner Seite bleiben...



Dort wo es am schönsten ist 2

Es war einmal ein kleiner Teddybär. In einem stillgelegten kleinen Laden, am Ende einer winzigen Straße. Er lebte dort an der Seite einer Teddybärin die nie etwas erzählte und immer nur stumm da saß. Doch er liebte sie sosehr und wollte nie von ihr weg. Ab und zu wanderte er Nachts durch das kleine Dorf indem der Laden stand und erzählte ihr immer Geschichten, was er sah und erlebte. Es war gerade Weihnachtszeit und er erzählte ihr von den vielen Lichtern, von dem vielen Schnee und den Familien die abends um einer großen Tanne herum saßen und sangen. Wie gern wollte er ihr alles zeigen. Eines Abends traf er eine kleine Maus in einer Gasse. Sie rollte gerade ein bisschen Schnee zu einem Schneemann zusammen. Sie fror schrecklich an den Fingern, erzählte sie ihm. Er ging zurück in den Laden und erzählte seiner Teddbärin von der Bekanntschaft. Er sah an einer Puppe nicht weit von ihm, in einem gegenüberliegendem Regal, Handschuhe. Schnell kletterte er hinauf und nahm die Handschuhe an sich. Vielen dank, Frau Puppe. Gleich morgen wollte er die Maus aufsuchen und ihr die Handschuhe schenken. So tat er dies auch. Die Maus bedankte sich freundlich. Der Bär erzählte von seiner treuen Gefährtin, die in seinem Laden wartete und doch nur stumm da saß. Die Maus verstand und war traurig über sein Schicksal und doch so erfreut, dass er an ihrer Seite blieb.
Wieder saß der Bär bei seiner Teddybärin und hielt sie in dieser bitterkalten Nacht warm. Er dachte über seine vielen Abenteuer nach, die er schon erlebt hatte und erflehte so sehr, sie einmal mitnehmen zu können um ihr alles zu zeigen. Er vernahm plötzlich ein leises polltern. Leise Stimmen flüsterten in dem dunklen Laden. Die kleine Maus kam vor dem Regal auf dem er saß, zum vorschein. Sie hatte zwei begleiter bei sich, die der Bär schon einmal gesehen hatte. Es war eine Puppe aus einem anderen Spielzeugladen und ein Stoffkrokodil aus einem riesigen Einkaufscenter. Er kletterte hinunter und begrüßte sie erfreut. Guten Tag lieber Bär, sagte die kleine Maus. Ich habe lange über dich nachgedacht und über deine Geschichte mit der Teddybärin. Zum dank das du mir so geholfen hast, habe ich dir etwas mitgebracht. Es ist ein Herz, damit deine Gefährtin leben kann. Sie überreichte es ihm und verbeugte sich innig. Die Puppe kam hervor; die Maus erzählte mir von der Bärin und ich habe eine Seele für dich, damit deine Bärin fühlen kann. Ich bin so überwältigt von deiner Standhaftigkeit die du erwiesen hast und möchte sie dir schenken. Zum schluss trat das Krokodil zu ihm herran. Ich habe den Gedanken für deine Bärin mitgebracht, damit deine Bärin deinen Geschichten lauschen und sich daran erfreuen kann. Der Bär war so überwältigt von der Güte der drei, das ihm eine Träne entwich. Eine Träne voller Glück und Hoffnung. Nie hatte er erwartet, das er diesen Tag erleben durfte und doch wäre er immer an ihrer Seite geblieben. Er nahm die drei Geschenke und gab sie seiner Teddybärin. Darauf erwachte diese zum Leben und war so glücklich darüber, endlich seine Abenteuer miterleben zu dürfen. Sie versprach ihm, ewig an seiner Seite zu bleiben. Für all die Liebe die du mir gabst...

17.4.09 19:51, kommentieren

Alles Neu...

Vorbei. Man kann mit einem einfachen kleinen Schritt alles beenden. Ich wusste schon immer das alles so einfach sein kann. Weggelaufen bin ich schon oft. Vor meinem Zuhause, vor der Vergangenheit, vor mir selbst? Geht nicht. Jedenfalls bin ich nie wirklich a angekommen, wo ich hinwollte. Falsche Ziele gesucht? Falscher Weg?

Nein. Das was ich getan hab war einfach nur Fehlerhaft. Ich mein, was hab ich erwartet? Ich bin irgendwie nicht zufrieden zu stellen, aber andauernd umziehen hilft auch nicht. Ich brauch ein Zuhause, das was ich nie hatte. Ich hab mir nun mein Zuhause geschaffen, ich fühl mich danach. Immer auf der Suche sein macht müde. Ich bin müde und mag nichtmehr.

Habe neue Ziele gefunden, aber diesmal nehme ich alles hin und bleib dabei. Der Weg dahin ist das was Menschen brauchen um glücklich zu sein. Ich habe mich selbst sabotiert. Ich habe Perfektion gesucht. Es ist doch gut so wie es nun ist. Es verändert sich eh ständig und ich bin nun weiss Gott nicht der Mensch bei dem irgend etwas Langweilig wird. Auch wenn ich immer meinte, das ich größten Teils nur Probleme habe. Klar hab ich Probleme hm aber bestimmt genausoviele gute Sachen oder?

Nun der Neuanfang und das Ende einer vergeblichen Suche.

17.4.09 19:50, kommentieren

Liebesbrief an eine Decke

Dear Decke,

da bist du, jeden Morgen, wenn ich aus meinen süßen Träumen erwache. Hast dich die Nacht an meine Seite geschmiegt. Du bist immer da. Wie du dich mit deiner zarten Oberfläche behutsam an mich legst. Wie du mich wärmst und mir zeigst, dass es nur uns beide gibt. Wenn ich in deiner Umarmung Morgens erwache, und weiss das es ein guter Tag wird. Wie du mich behütest, wenn es mir schlecht geht, wie du sanft meine Tränen wegwischt. Ich weiss, dass du es bist, die ich nie wieder missen möchte. Selbst die schlimmsten nächte stehst du mir bei und bedeckst mich mit soviel Stärke. Es gibt keinen, der uns trennen kann. Ich bin optimistisch, denn ich weiss, dass ich dich bald wieder in meine Arme nehmen kann. Ich liebe dich über alles und werd keine Nacht ohne dich überstehen.

in liebe Cone

1 Kommentar 14.10.08 15:53, kommentieren

Entwicklung der deutschen Sprache...

Heute hatte ich mal wieder so ein Thema, worüber ich mir genauere Gedanken machen musste. Und zwar hatte ich in der Schule Deutsch Unterricht. Wir nehmen momentan das Thema Sprache allgemein auseinander und bearbeiten dadurch andere Themen.
Wir bekamen einen Text, der um die "Verschandelung der deutschen Sprache" handelte. Vor allem um unsere heutige Jugend und wie diese mit meist selbsterfundenen und vulgären Wörtern Sätze von sich geben, die sich so grausam im Ohr anhören, das man oftmals kurz vorm Verzweifeln ist.
Nun gut, da ich aus der Hauptstadt komme, habe ich in diesem Punkt schon vielerlei Erfahrungen gesammelt. Meist sind es Politiker, Ärzte, Wissenschaftler etc. die besondere Klagerufe dagegen aussprechen. Nun gut. Wenn ich auf der Straße laufe und ich nur hinter mir leicht gerülpst oder verraucht höre; "Alda haste ma n Euro ich muss Aldi gehn". Oder andere misslungene Versuche vernünftig deutsch zu sprechen, wird mir auch übel. Aber ich finde, man sollte auch mal alles aus enem anderen Licht betrachten, denn diese Klagen hängen auch mir bald zum Halse heraus.

So wie sich die Architektur, der Kleidungsstil, Schriften usw. sich im laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, so entwickelt sich auch die Sprache weiter. Es ist der ganz normale lauf der Dinge und auch diese Phase wird ihr Ende haben. Die sogenannten "Apostel der Sprache" wie ich dazu sage, hängen an dem Altertum unserer Sprache fest. Denn wenn ich alleine einen Anwalt schon dafür bezahlen muss, damit ich auch nur einen Satz aus unserer Verfassung verstehen kann, dann ist das .. sit venia verbo... Bockmisst.
Wie man mit solch einer Verbortheit und Besserwisserei gestraft sein kann, passt mir immer noch nicht ganz in das Bild. Vllt. sollte mal darüber nachgedacht werden, alles etwas lockerer anzugehen und seinen eigenen Teil dazu beizutragen. Es entwickelt sich nun mal alles und nur weil das deutsche Rechtsystem unsere gute alte Muttersprache so erhalten will wie vor hundert Jahren, heisst das nicht das der restliche Mop sich nicht verändern und entwickeln kann.

16.9.08 17:30, kommentieren

Das leben ist eine Kurve

mir ist klar was ich alles falsch gemacht habe. Habe existiert ohne zu leben. habe es hingenommen ohne es zu hinterfragen. doch im inneren weiss man dann, das es nicht ist, wofür man es hält. man bestreitet seinen weg, die kurven, ohne zu wissen, dass man sein schiksal nicht einfach hinnehmen muss. ich bin ihr gefolgt und habe mich aufgegeben. ich weiss was es heisst allein zu sein und doch weiss ich jetzt, das es besser wird. dass ich es besser mache. ja ich bin mir im klaren darüber, dass ich meine kurven neu schreiben kann. Ich habe es im griff und nun werde ich glücklich.
verdammt es war schwer, aber soll ich mich fertig machen? es ist meins, ich werde es nicht mehr achtlos hinnehmen. ein versuch ist es wert. ich werde aus bergen, treppen machen.

ich träume nichtmehr davon, ich werde es tun. den wind spühren, die sonne aufgehen sehen. ich bin gefasst darüber, was passiert ist und passieren wird. es ist gut so wie es ist.


gehe deine kurven, aber vergiss nicht wer du bist und denke daran, dass du den weg aussuchen kannst. es besteht nicht nur aus traurigen liedern, regen und den versuch anderen vorzumachen das man lacht. die wolken ziehen weiter, die sonne kämpft sich raus und auch das lächeln wird echt sein. lebe

lebe für mich

ja, jetzt sehe ich in den spiegel und weiss wer ich bin und für wen dieses herz schlägt. es geht mir gut. es ist zeit zu lächeln...

14.9.08 22:51, kommentieren

im fallin

17.7.08 18:28, kommentieren